Philips will 1600 Stellen in Halbleitersparte streichen
Das Unternehmen will damit jährlich 250 Millionen Euro einsparen und im vierten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren.
Der niederländische Elektronikkonzern Royal Philips Electronics NV will in seiner Halbleitersparte 1600 Stellen abbauen. Das berichtet das Wall Street Journal in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach liegt der Schwerpunkt der Stellenstreichungen in den USA: Der Konzern will zwei Produktionsstätten in San Antonio und Albuquerque schließen und damit 1120 Stellen einsparen. Die restlichen 480 Stellen sollen in der Verwaltung, sowohl in USA als auch in Europa, gestrichen werden. Außerdem will Philips die Produktionskapazitäten der restlichen Fabriken der Halbleitersparte um 20 Prozent drosseln und die jährlichen Investitionen der Sparte in Forschung und Entwicklung um 200 Millionen Euro auf 960 Millionen Euro senken.
Das Unternehmen wolle damit jährlich 250 Millionen Euro einsparen, erklärte Scott McGregor, der CEO von Philips Semiconductor. Philips hoffe, dadurch im vierten Quartal in die Gewinnzone zurückzukehren -- der Konzern hatte Anfang Februar einen Rekordverlust von 3,2 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2002 gemeldet. (wst)