Samsung will mit Multimedia-Handys Marktanteile gewinnen

Besondere Erwartungen setzen die Koreaner in Handys, die zugleich als Digitalkamera und Camcorder benutzt werden können.

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Von
  • Dusan Zivadinovic

Der drittgrößte Handyhersteller Samsung (Halle 12, Stand F67) will mit neuen Multimedia-Telefonen dem großen Konkurrenten Nokia Marktanteile abjagen. Besondere Erwartungen setzen die Koreaner in Handys, die zugleich als Digitalkamera und Camcorder benutzt werden können. Samsung hatte seinen Marktanteil innerhalb von zwei Jahren auf 9,8 Prozent verdoppelt. Unangefochten auf Platz eins der Handyproduzenten liegt Nokia mit über 35 Prozent.

Zusätzlich zum bereits angekündigten ersten Smartphone mit PalmOS 5.2 will Samsung auch ein WindowsCE-Smartphone ins Rennen schicken. Das SGH-i700 funkt in 900-, 1800- und 1900-MHz-Netzen und hat eine integrierte Kamera sowie ein TFT-Display, das auf 240 × 320 Pixeln bis zu 65.000 Farben darstellt. Mit PCs kommuniziert es wahlweise über USB oder über die drahtlose IrDA-Schnittstelle. Es ist 132 × 70 × 16,5 mm groß und wiegt 170 Gramm.

Zum Software-Lieferumfang gehören die üblichen Office-Progrämmchen, die aber nur dem Namen nach an die großen Windows-Verwandten erinnern, also Word, Excel, Outlook, MSN Messenger und Internet Explorer. Zudem hat das i700 einen WAP-Browser gemäß WAP 2.0 und es eignet sich für die MMS-Kommunikation. Wann und zu welchem Preis das i700 in den Handel kommt, sagte Samsung zunächst nicht.

Zusätzlich will Samsung, nachdem sich zunächst nur japanische Unternehmen um diesen Markt kümmerten, auch im i-mode-Markt mit eigenen Geräten mitmischen. Dafür will die Firma ihre künftigen i-mode-Handys mit NetFront austatten. NetFront stammt von Access, der schon etliche andere Geräte versorgt. Erst zu Beginn der CeBIT meldeten auch Siemens und Nokia, dass sie mit je einem Modell i-mode ebenfalls unterstützen wollen. (dz)