Neue Website klärt über Essstörungen auf

Mit einer neuen Website will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung jetzt auch im Internet über Magersucht und Ess-Brech-Sucht aufklären.

vorlesen Druckansicht 139 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Je früher Essstörungen erkannt werden, desto höher sind meist die Heilungschancen. Mit einer neuen Website will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) in Köln deshalb jetzt auch im Internet über Magersucht und Ess-Brech-Sucht (Bulimie) aufklären. Dort finden sich unter anderem Informationen über einzelne Formen der Essstörungen und Verweise auf bundesweite Adressen von Beratungseinrichtungen, wie die BzgA mitteilt. Das Online-Angebot richtet sich sowohl an Betroffene wie auch an Angehörige, Freunde und andere Bezugspersonen.

Laut BzgA hungern sich etwa 15 Prozent derjenigen, die an einer lebensbedrohlichen Form der Magersucht leiden, regelrecht zu Tode. Aber auch frühzeitige Osteoporose, Nierenleiden oder psychische Erkrankungen wie Depressionen könnten längerfristig durch Essstörungen ausgelöst werden. "Die Inanspruchnahme von Hilfe kann ein erster Schritt aus der Essstörung sein", heißt es auf der Homepage. (anw)