Ehemaliger Compaq-Chef Deutschland zieht positive Bilanz der Fusion mit HP
"Ich bin positiv ĂĽberrascht von der stressfreien Zusammenarbeit", sagt Rainer Kaczmarczyk.
Der frühere Deutschland-Chef des Computerkonzerns Compaq, Rainer Kaczmarczyk, hat eine positive Bilanz der Fusion seines Unternehmens mit dem Konkurrenten Hewlett-Packard gezogen. "Ich bin positiv überrascht von der stressfreien Zusammenarbeit", sagte Kaczmarczyk am Freitag auf der CeBIT. "Schließlich waren wir früher erbitterte Wettbewerber." Die Verlagerung der ehemaligen Compaq-Zentrale in München an andere Standorte sei zwar "für die Betroffenen schwierig", aber wirtschaftlich notwendig. "Zwei Hauptquartiere rechnen sich nicht." Die deutschen Ländergesellschaften von Compaq und HP sind seit dem 1. November 2002 auch rechtlich fusioniert.
Er könne verstehe, dass bei Compaq nach dem Personalabbau in der Vergangenheit weniger Mitarbeiter bereit seien, freiwillig zu gehen, sagte Kaczmarczyk. Auf der ehemaligen Compaq-Seite sollen im Zuge der Fusion noch 350 Stellen abgebaut werden. Das Management rechnet damit, dass nicht alle der 600 Beschäftigten aus der früheren Compaq-Zentrale umziehen werden. Bei der alten HP sind bereits 750 Mitarbeiter ausgeschieden, ohne dass es zu Entlassungen kam. Kaczmarczyk ist mit seinem neuen Posten zufrieden. "Ich bin nicht traurig", sagte er. Der Manager leitet in der neuen HP die Sparte für Großrechner, Software und andere Produkte für Firmenkunden. (dpa) / (anw)