Marktforscher senken Prognose für PC-Verkäufe
Der weltweite PC-Markt wird in diesem Jahr laut IDC nicht so stark wachsen wie von IDC im Dezember 2002 noch angenommen.
Die Marktforscher von IDC senken ihre Prognose für die weltweiten PC-Verkäufe. In diesem Jahr würden 145,6 Millionen Geräte verkauft, das sei ein Zuwachs von 6,9 Prozent gegenüber 2002, heißt es in US-amerikanischen Medien. Im Dezember 2002 war IDC noch von 147,5 Millionen Geräten ausgegangen, was ein Wachstum von 8,3 Prozent gegenüber 2002 bedeutet hätte. IDC berücksichtigt dabei Desktop-Rechner, Notebooks und Server mit Intel- und AMD-Prozessoren. 2002 wurden davon insgesamt 136,2 Millionen verkauft.
Grund für die Prognosesenkung ist die Annahme, der öffentliche Sektor werde dieses Jahr wegen schrumpfender Steuereinnahmen weniger Geld in seine IT-Infrastruktur investieren. Außerdem sei die Konjunktur mit einigen Unwägbarkeiten behaftet, wird berichtet. Weiterhin glaubt IDC, 2004 werde die Nachfrage nach PCs aber kräftiger sein als in diesem Jahr. (anw)