Virtuelle Räume erweitern die Welt
Verschiedene Projekte des Fraunhofer Instituts Graphische Datenverarbeitung erweitern die Realität um neue Dimensionen.
Vom virtuellen Handbuch bis zur technischen Konstruktionszeichnung im virtuellen Raum -- verschiedene Projekte des Fraunhofer Instituts Graphische Datenverarbeitung (IGD) erweitern die Realität um neue Dimensionen. Anders als beim kompletten Eintauchen in die Virtual Reality (VR) mischen Anwendungen der Augmented Reality (AR) die wirkliche Welt mit computergenerierten 3D-Darstellungen.
Sketchar ist eines der auf der Cebit gezeigten Projekte. Mit Hilfe eines Kamera-basierten optischen Trackingystems, einer Datenbrille sowie entsprechenden Eingabegeräten erlaubt eine computergestützte Modellierung sowohl im virtuellen Raum als auch in der erweiterten Realität. Die Darstellung des 3D-Modells erfolgt auf einem Virtual Table (Rückprojektionssystem), wobei die Daten kontinuierlich mit dem Basis-CAD-Modell abgeglichen werden.
Das System kann Freiformflächen interaktiv generieren und vermittelt dem Benutzer so bereits während des Zeichnens einen Eindruck des modifizierten 3D-Objekts. Ziel derartiger Anwendungen ist es unter anderem, die Entwicklung virtueller Prototypen zu verkürzen.
Allerdings ist diese Art der computergestützten Entwicklung noch gewöhnungsbedürftig, die Interaktion mit den virtuellen Objekten im realen Raum bedarf einer Einarbeitung. Wer das schon einmal ausprobieren will, findet Sketchar neben weiteren AR-Projekten der IGD auf dem Fraunhofer-Stand in Halle 11, A 24. (ka)