Windows 2000 auf neuer Hardware
Ich möchte mir einen neuen PC kaufen, aber nicht auf mein altbewährtes Windows 2000 verzichten. Leider gibt es für einige aktuelle Hardware-Komponenten keine Windows-2000-Treiber mehr. Haben Sie diesbezüglich Tipps für mich?
Ich möchte mir einen neuen PC kaufen, aber nicht auf mein altbewährtes Windows 2000 verzichten. Leider gibt es für einige aktuelle Hardware-Komponenten keine Windows-2000-Treiber mehr. Haben Sie diesbezüglich Tipps für mich?
Sie könnten Windows 2000 in einer virtuellen Maschine betreiben, die unter einem aktuellen, besser mit Treiber versorgten Betriebssystem läuft. Dabei kann Windows 2000 aber nicht direkt auf alle physischen PC-Komponenten zugreifen, weshalb sich manche Schnittstellen sowie Spiele oder CAD-Programme mit 3D-Grafik nicht nutzen lassen.
Wenn Sie unbedingt eine Grafikkarte mit Windows-2000-Treibern benötigen, müssen Sie ein älteres Modell verwenden. AMD stellt für Windows 2000 nur ein älteres Catalyst-Treiberpaket bereit, das AMD/ATI-Grafikchips bis zum 2004 vorgestellten Radeon X850 unterstützt und mit der Onboard-Grafik jüngerer AMD-Chipsätze wie 690G oder 780G nichts anfangen kann. Bei Nvidia reicht die Windows-2000-Unterstützung bis zur 2006 eingeführten GeForce-7-Serie. Intel liefert Treiber für die Onboard-Grafik der Chipsätze bis zur Serie 3 (G31, G33, Q35 und andere).
Mangels Treiber lassen sich die RAID- und ACHI-Betriebsmodi der SATA-Adapter aktueller Chipsatz-Generationen unter Windows 2000 nicht nutzen; deshalb funktioniert eSATA-Hotplugging oft auch nicht. Die SATA-Controller aktueller Desktop-PC-Mainboards mit Chipsätzen wie Intel P35 (ICH9), P45 (ICH10) oder AMD 780G (SB700/750) muss man deshalb im IDE-kompatiblen Modus betreiben, um Windows 2000 (parallel) installieren zu können. Intel offeriert Windows-2000-Treiber für RAID beziehungsweise AHCI noch für die Southbridges ICH5R (Chipsatz-Serie 865), ICH6R (915, 925) und ICH7R/ICH7M (945, G31). (ciw)