Regulierungsbehörde legt Aspekte der Frequenzregulierung fest

Um die große Nachfrage zu befriedigen, werden die Frequenzen des C-Netzes neu vergeben.

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Von
  • Torge Löding

Mit den neuen "strategischen Aspekten zur Frequenzregulierung der RegTP" möchte Deutschlands Chefregulierer Matthias Kurth dem Telekommunikationsmarkt eine "Grundlage für die zukünftige Entwicklung von Geschäftsmodellen, Innovationen und Investitionsentscheidungen" geben. Das jetzt vorgestellte Strategiepapier enthält Eckpunkte zur "Realisierung einer effizienten und diskriminierungsfreien Frequenzregulierung". Diese sind nach Anhörung nationaler wie internationaler Regulierungsgremien erarbeitet worden.

"Das Frequenzspektrum ist knapp und kostbar, es gibt fast immer mehr Anfragen und Wünsche als wir befriedigen können. Umso wichtiger ist es, das verfügbare Spektrum nicht auf Vorrat und auf bloße Nutzungsabsichten hin zuzuteilen. Effiziente Nutzung bedeutet, dass die volkswirtschaftlich bedeutsamsten und erfolgreichsten Nutzungsmodelle gefördert werden. Da letztlich der Markt über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, muss die RegTP auf veränderte technische, aber auch veränderte Nachfragebedingungen reagieren können", sagte Kurth.

Um die große Nachfrage zu befriedigen, will die RegTP -- wie angekündigt -- nun die Frequenzen des Ende Dezember 2001 abgeschalteten C-Netzes neu vergeben. (tol)