Photonik-Spezialist ADVA mit nahezu ausgeglichenem Ergebnis

Der Telecom-Ausrüster hat den Jahres-Netto-Fehlbetrag von 116,4 Millionen (2001) auf 1,3 Millionen Euro (2002) senken können.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Nach deutlichen Verlusten im Geschäftsjahr 2001 hat der Spezialist für optische Netze und Wavelength Division Multiplexing (WDM), ADVA, im vergangenen Jahr ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis erreicht. Der Netto-Fehlbetrag sei von 116,4 Millionen Euro auf 1,3 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. Die Verluste in 2001 hatten sich zu einem Großteil aus der Schließung des Standorts in Cambridge/Großbritannien ergeben. Dafür musste ADVA über 80 Millionen Euro abschreiben. Zudem belasteten Restrukturierungsmaßnahmen das Unternehmen.

Beim Pro-Forma-Ergebnis im operativen Bereich gelang in 2002 mit 4,2 Millionen Euro Gewinn der Sprung in die schwarzen Zahlen. Beim Umsatz blieb der Telekommunikations-Ausrüster mit 88,1 Millionen Euro an der unteren Grenze seiner Erwartungen. Im Vergleich zum Vorjahr (90 Millionen Euro) sanken die Erlöse leicht. Für das vierte Quartal des zum 31. Dezember abgelaufenen Geschäftsjahres 2002 wies ADVA bei Einnahmen von 22,2 Millionen Euro einen Nettogewinn von vier Millionen Euro aus. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen bei Umsätzen von 24,2 Millionen Euro noch einen Nettoverlust von 11,7 Millionen Euro verbucht.

Für das laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2003 erwartet ADVA-CEO Brian Protiva Umsätze, die am unteren Ende der prognostizierten 20 bis 25 Millionen Euro liegen. Zu Gewinnprognosen äußerte Protiva sich nicht. (pmz)