SanDisk in der Gewinnzone

Im zweiten Quartal hat der Speicher-Spezialist einen Nettogewinn von 53 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Damit endet eine Serie von vier Verlustquartalen in Folge.

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Der US-amerikanische Speicher-Spezialist SanDisk ist nach vier Quartalen mit Verlusten in die Gewinnzone zurĂĽckgekehrt. Der Umsatz schrumpfte zwar im Vergleich zum zweiten Vierteljahr des Vorjahres um 10 Prozent auf 731 Millionen US-Dollar, unterm Strich schreibt das Unternehmen aber 53 Millionen US-Dollar in schwarzen Zahlen. Vor einem Jahr hatte SanDisk noch einen Nettoverlust von 74 Millionen US-Dollar vorgewiesen.

CEO Eli Harari zeigt sich in einer Mitteilung erfreut über die Rückkehr in die schwarzen Zahlen, zu der höhere Lizenzgebühren, ansteigende Preise und Restrukturierungen beigetragen hätten. "Wir sind für die zweite Hälfte des Jahres vorsichtig optimistisch." Das Wall Street Journal zitiert Harari mit den Worten, das Schlimmste sei überstanden.

Wichtig für das weitere Geschäft ist das im Mai mit Samsung verlängerte Patenttauschabkommen. Die Südkoreaner sind der wichtigste einzelne Geschäftspartner von SanDisk, sie zahlten im Geschäftsjahr 2008 über pauschale und umsatzabhängige Lizenzgebühren für die Nutzung von SanDisk-Patenten rund 13 Prozent des gesamten SanDisk-Umsatzes von 3,351 Milliarden US-Dollar. (anw)