Internet-Dienstleister United Internet mit Rekordgewinn
Der Internet-Dienstleister, zu dem unter anderem GMX, 1&1 und Schlund+Partner gehören, will erstmals eine Dividende zahlen.
Der Internet-Dienstleister United Internet hat das Jahr 2002 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen und will erstmals eine Dividende zahlen. Der Vorsteuergewinn (EBT) erreichte 41,1 Millionen Euro nach einem Verlust von 42,6 Millionen Euro im Jahr zuvor; das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 67,2 Millionen Euro nach 23,8 Millionen Euro im Vorjahr.
Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten, die die Bilanz positiv beeinflussten, lag das EBT bei 38,8 Millionen und das EBITDA bei 62 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 38 Prozent auf 320 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine Dividende von 50 Cent je Aktie vorschlagen -- kein Wunder, dass sich der Vorstand äußerst erfreut zeigte: "Mit dem Geschäftsverlauf sind wir sehr zufrieden. Wir konnten das beste Ergebnis in unserer 15-jährigen Firmengeschichte erzielen", meinte Ralph Dommermuth, Vorstand von United Internet.
Zu dem Unternehmen gehören beispielsweise der Web-Hoster und Internet-Provider 1&1, der Web-Hoster Schlund+Partner sowie der E-Mail-Dienstleister GMX. Dabei scheint die immer stärkere Abkehr von werbefinanzierten, kostenlosen Angeboten zu kostenpflichtigen Diensten die Ertragslage entscheidend gebessert zu haben. Das betont auch Dommermuth: "Eine wesentliche Basis für den großen Erfolg und das weitere Wachstum ist der starke Anstieg der kostenpflichtigen Kundenverträge im Produktgeschäft." (jk)