Verbände wollen gemeinsam "Copyright-Gedanken" fördern

Verbände der IT-, Musik- und Filmwirtschaft wollen wollen künftig ihre Öffentlichkeitsarbeit koordinieren.

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Vertreter aus IT-, Musik- und Filmwirtschaft wollen gemeinsam für stärkere Akzeptanz von Urheberrechten werben. Vergangene Woche haben sich dafür auf der CeBIT die Spitzen der Branchenverbände aus Computersoftware-, Telekommunikations-, Musik- und Filmwirtschaft zur Gründung eines gemeinsamen Arbeitskreises Copyright getroffen, teilt der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft (IFPI) am heutigen Donnerstag mit. Zu den Gründungsmitgliedern zählen außerdem die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), die Business Software Alliance (BSA), der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und der Verband der Softwareindustrie (VSI).

Mit dem Arbeitskreises wollen die Verbände künftig ihre Öffentlichkeitsarbeit zur "Förderung des Copyright-Gedankens" untereinander abstimmen und gemeinsam Modelle entwickeln, die den Schutz des Copyrights auch in Verbindung mit "neuen Technologien" mit den Interessen von Verbrauchern und Konsumenten in Einklang bringen, teilen die Verbände mit. "Dabei setzen die Verbände auf die Gesprächsbereitschaft von Politik und Wirtschaft und auf die Unterstützung von Künstlern und Softwareentwicklern", heißt es weiter. Als erstes Unternehmen habe Microsoft dem Arbeitskreis seine Unterstützung zugesagt. (anw)