Studie: Microsofts Lizenzpolitik hebt Kosten in Unternehmen an

Rund 60 Prozent von 1000 befragten IT-Entscheidern, haben angegeben, die Kosten fĂĽr Software seien in ihrem Unternehmen gestiegen.

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Die derzeit gültige Lizenzierungspolitik von Microsoft hat Unternehmen höhere Kosten beschert. Rund 60 Prozent von rund 1000 weltweit befragten IT-Entscheidern, die sich an Licensing 6 beteiligen, haben der Yankee Group und Sunbelt Software angegeben, die Kosten für Software seien in ihrem Unternehmen gestiegen, nur etwa zwölf Prozent hätten angegeben, die Kosten seien seit Einführung des Lizenzierungsprogramms gesunken, heißt es in Medienberichten.

Rund 28 Prozent der Befragten gaben an, die Kosten seien gegenĂĽber dem Zeitraum vor der EinfĂĽhrung von Licensing 6 im Sommer 2002 gleich geblieben, heiĂźt es. 22 Prozent haben angegeben, die Kosten seien um 5 bis 20 Prozent gestiegen, 16,8 Prozent gaben eine Kostensteigerung zwischen 20 und 30 Prozent und 7,4 Prozent um bis zu 50 Prozent an. Noch einmal 7,4 Prozent meinen, die Kosten seien um mehr als 50 Prozent gestiegen und fĂĽr 6,3 Prozent haben sich die Kosten verdoppelt.

Nach Microsofts derzeit geltendem Lizenzregime erhalten Firmen im Volume Licensing Program keine Mengenrabatte mehr für Upgrades. Zudem überspringen bislang viele Firmen einen oder mehrere Versionswechsel und ersetzen ihre Software nur alle vier bis fünf Jahre. Diese Möglichkeit, auch von älteren Versionen auf die neuesten Releases aufzurüsten, hat Microsoft grundsätzlich im neuen Lizenzmodell gestrichen. Stattdessen müssen Firmen auf die so genannte "Software Assurance" ausweichen, die sie zum Kauf jedes Updates einer Software zwingt. (anw)