Notebook mit AMD-Prozessor und ATI Radeon 9000

Der Lebensmittel-Discounter Lidl will ab dem heutigen Mittwoch in den nordwestlichen Bundesländern ein Notebook für 1549 Euro verkaufen.

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Der Lebensmittel-Discounter Lidl will ab dem heutigen Mittwoch in den nordwestlichen Bundesländern ein Notebook für 1549 Euro verkaufen, das mit einem AMD-Prozessor, einem spieletauglichen 3D-Grafikchip und einer großen Festplatte ausgestattet ist. Dabei handelt es sich um eine erweiterte Version des Targa Visionary XP, das schon vor einiger Zeit bei Lidl erhältlich war. Das Angebot ist in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein, in Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz sowie im Großraum Berlin erhältlich.

Das Visionary XP ist mit einem Mobile AMD Athlon XP-M 2200+ (1,8 GHz) und üppigen 512 MByte PC2700-Hauptspeicher ausgestattet. Die Grafikausgabe übernimmt der ATI Mobility Radeon 9000 mit 64 MByte Bildspeicher, der als schnellster verfügbarer 3D-Grafikchip für Notebooks gilt. Das Display zeigt nur 1024 × 768 Punkte (XGA) an, was auf der angenehm großen Diagonale von 15 Zoll etwas grobpixelig wirkt. Die Festplatte fasst 60 GByte, was derzeit das Maximum für Notebook-Festplatten ist. Als optisches Laufwerk baut Targa ein DVD-/CD-RW-Kombilaufwerk ein, das DVDs mit 8facher Geschwindigkeit liest und CD-Rs mit 24X schreibt. Schnittstellen (USB 2.0, FireWire, IrDA, parallel, PC-Card, PS/2, VGA, TV-Ausgang), und sonstige Ausstattung (Modem, LAN) entsprechen dem gehobenen Standard, als Bonus liegen dem Visionary XP zwei PC-Card-Adapter für alle gängigen Speicherkarten-Typen (CompactFlash, SD, MMC, MemoryStick, SmartMedia) bei. Als Verbesserung gegenüber dem Vormodell will Targa die Tastatur gegen Spritzwasser geschützt haben.

Ein Test des Vormodells (40-GByte-Festplatte, Tastatur nicht gegen Spritzwasser geschützt) zeigte, dass das AMD/ATI-Gespann alle Benchmarks sehr zügig absolvierte und sich so in der Geschwindigkeits-Spitzengruppe platzierte. Die Akkulaufzeit fiel mit 2,3 Stunden bei der DVD-Video-Wiedergabe, 2,9 Stunden im Normalbetrieb und 3,4 Stunden im E-Book-Betrieb erfreulich hoch aus. Weniger gefiel das für den ständigen Mobileinsatz zu hohe Gewicht von 3,3 kg und der fast ständig laufende Lüfter. Im Normalbetrieb bleibt er mit 1,6 Sone einigermaßen erträglich, dreht unter Last aber auf 2,3 Sone auf.

Einen ausführlichen Test dieses Vormodells mit Hinweisen zur Linux-Tauglichkeit lesen Sie in der aktuellen c't 7/2003, die seit Montag, den 24. März, für 1 Euro am Kiosk erhältlich ist. (jow)