IT-Dienstleister GFT reagiert auf Nachfrageschwäche

Asiatische Firmen verdrängen GFT mit aggressiven Preisen.

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Von
  • Torge Löding

Der deutsche IT-Dienstleister GFT Technologies reagiert auf die anhaltende Auftragsflaute mit umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2002 mit Umsätzen von 155,74 Millionen Euro und einem Jahresverlust von 28,74 Millionen Euro ab. Der EBIT-Verlust vergößerte sich bei Umsätzen von 156 Millionen Euro (ein Plus von 5 Prozent, befördert durch die Übernahme der emagine-Group) von 5 Millionen Euro im Vorjahr auf 34 Millionen Euro.

Der CEO des ehemaligen High-Flyer an der Technologiebörse, Ulrich Dietz, rechtfertigte das schwache Ergebnis mit der starken Konkurrenz aus Asien: "Die asiatischen Service-Anbieter drängen mit sehr aggressiven Preisen auf unseren Markt -- selbst im tiefsten Baden-Württemberg", sagte er auf einer Konferenz in Stuttgart.

"Wir werden im Laufe dieses Jahres die deutschen Produktionsstandorte in Stuttgart und Thüringen (Ilmenau) bündeln und auch die Kapazitäten in Spanien und Ungarn nutzen, um unseren Kunden günstigere Konditionen anbieten zu können. Die Verwaltung wird in St. Georgen zusammengefaßt", erklärte GFT-Sprecherin Elke Möbius. (tol)