Transtec hat Erfolg mit Servern

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern war 2002 mit 0,2 Millionen Euro leicht positiv, nachdem es im Jahr zuvor noch einen Verlust von 2,2 Millionen Euro gegeben hatte.

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Der IT-Systemhersteller Transtec hat mit der Konzentration auf die GroĂźrechner-Fertigung seine Ertragssituation deutlich verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war 2002 mit 0,2 Millionen Euro leicht positiv, nachdem es im Jahr zuvor noch einen Verlust von 2,2 Millionen Euro gegeben hatte. "Angesichts der anhaltend angespannten Situation in der IT-Branche sind wir mit unserer schwarzen Null mehr als zufrieden", sagte Vorstandschef Dieter WeiĂźhaar heute auf der Bilanzpressekonferenz.

Sein Unternehmen habe sich bewusst vom hochvolumigen, aber niedrigmargigen Handels- und Produktionsgeschäft abgewandt und das profitablere Geschäft mit Servern bevorzugt. Dies sei auch der Grund, warum der Umsatz um 34 Millionen auf 116,1 Millionen Euro gesunken sei. Als Grund für die verhältnismäßig gute Entwicklung der börsennotierten Tübinger Transtec AG nannte Weißhaar die Schließung von defizitären Auslandsniederlassungen und die frühzeitige deutliche Kostensenkung.

Transtec fertigt seit 1980 IT-Systeme, Serverlösungen und die dazugehörigen Netzwerkprodukte. Hauptkunden sind Universitäten -- über 65 Prozent aller westeuropäischen Hochschulen sind Kunden von Transtec. Bei der Herstellung von Servern sind die Tübinger nach eigenen Angaben in Westeuropa die Nummer neun und in Deutschland die Nummer sechs. Die Mitarbeiterzahl sank im vergangenen Jahr um 22 Prozent auf 212. (anw)