Eutelsat profitiert von zunehmendem Kommunikationsbedarf im Krieg
Das französische Satellitenunternehmen setzt durch den wachsenden Bedarf der US-Militärs 40 Millionen US-Dollar zusätzlich um.
Das französische Satellitenunternehmen Eutelsat hat seit vergangenem Herbst 40 Millionen US-Dollar durch Aufträge von US-amerikanischen Regierungsstellen zusätzlich umgesetzt. Wie das Wall Street Journal schreibt, seien das Verteidigungsministerium und Sicherheitsbehörden die Auftraggeber.
Der Bedarf zur Ergänzung der militärischen Satellitenflotte sei durch voraussehbar wachsenden Kommunikationsbedarf durch die Kriege im Irak und in Afghanistan entstanden, heißt es. Einige Verträge der US-Amerikaner seien zeitweise ausgesetzt worden, nachdem die französische Regierung gegen die Kriegsabsichten der US-Regierung aufgetreten ist. Eutelsat ist nach eigenen Angaben das größte europäische Satellitenunternehmen. Es betreibt unter anderem die Hotbird-Satelliten und erreicht in Europa, Nordafrika und im Nahen Osten insgesamt 104,8 Millionen Haushalte.
Zum Irak-Krieg siehe auch: (anw)
- Das Special zum Irak-Konflikt in Telepolis