Evangelische Kirche verteilt "WebFish-Award"

Der "WebFish" soll als Qualitätsauszeichnung für Internetseiten dienen, mit der die evangelische Kirche dafür eintritt, "neue Kommunikationsmöglichkeiten einfallsreich und zum Guten der Menschen zu nutzen".

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Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat heute in Hannover zum siebten Mal die besten christlichen Internetseiten ausgezeichnet. Die Berliner Stadtmission erhielt den mit 1500 Euro dotierten goldenen WebFish-Award der EKD und des Gemeinschaftswerkes Evangelischer Publizistik für ihr Angebot zur Kältehilfe. Weitere Gewinner sind der Kirchenkreis Lübbecke in Nordrhein-Westfalen und die Berliner Kirchengemeinde Grunewald.

Unter insgesamt 320 Bewerbern überzeugte die Kältehilfe die Jury mit einem eher düsteren Auftritt. Die Internetseite, für die ein Flash-Plugin benötigt wird, zeigt zehn Plätze in Berlin, an denen Obdachlose vom Erfrieren bedroht sind. Per Mausklick informiert die Stadtmisson über Hilfsangebote. Erstmals vergab die EKD einen Innovationspreis. Er ging an den Kirchenkreis Hagen, der mit einstellbaren Schriftgrößen auch an Menschen mit Sehschwäche gedacht hatte. Die Seite Konfiweb der Konfirmanden aus Witzhelden in Nordrhein-Westfalen erhielt einen Förderpreis.

Der "WebFish" soll als Qualitätsauszeichnung dienen, mit der die evangelische Kirche dafür eintritt, "neue Kommunikationsmöglichkeiten einfallsreich und zum Guten der Menschen zu nutzen". Mit dem Preis werden Internet-Seiten prämiert, die beweisen, "dass der christliche Glaube gerade auch im Internet seinen zeitgemäßen und phantasievollen Ausdruck finden kann". Der Fisch diente nach der Überlieferung bereits den Urchristen als Zeichen. Das griechische Wort für Fisch, Ichthys, steht als Akronym für "Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser" (Iesous Christos Theou hYios Soter). (anw)