Elektrosmog-Portal an der RWTH Aachen

Das Zentrum für Elektromagnetische Umweltverträglichkeit will Forschungsergebnisse verständlich aufbereiten.

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Von
  • Richard Sietmann

Das Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu), eine interdiziplinäre Einrichtung des Universitätsklinikums der RWTH Aachen, plant mit der Unterstützung des Bundesumweltministeriums die Einrichtung eines EMF-Portals. Grundlage des Projekts ist die Wissensbasierte Literaturdatenbank (WBLDB), in der bereits mehr als 6200 wissenschaftliche Publikationen zur Thematik der bioelektromagnetischen Feldwirkungen auf Mensch, Flora und Fauna gesammelt und dokumentiert sind.

Von herkömmlichen Literaturdatenbanken unterscheidet sich die WBDLB dadurch, dass sie über die bibliografischen Angaben hinaus auch detaillierte inhaltliche Angaben enthält, die von medizinischen und technischen Experten bearbeitet und bewertet werden. Das neue Portal soll diese Daten verständlich aufbereiten und so die wichtigsten Erkenntnisse der internationalen Forschung auch für Nicht-Fachleute zugänglich machen.

Erklärtes Ziel ist es, jeden Nutzer des Portals seinem selbstgewählten Kompetenzniveau entsprechend zu informieren. Damit man auch ohne fachliche Vorkenntnisse Fragen stellen und die Antwort verstehen kann, wird eine Interpretationssoftware die umgangssprachlich formulierten Anfragen analysieren und mit Hilfe der Datenbank in Verbindung mit einem detaillierten Erklärungswörterbuch beantworten. Um das Portal optimal für die Bedürfnisse der Nutzer gestalten zu können, bitten die Aachener Forscher um Mithilfe von Interessenten, die sich 5 bis 10 Minuten Zeit zum Ausfüllen eines Fragebogens nehmen. (Richard Sietmann) / (anw)