Deutschland ist Zweiter bei Ausgaben für Unterhaltungselektronik

Den absoluten Spitzenplatz nehmen deutsche Verbraucher beim Kauf von DVD-Playern ein.

vorlesen Druckansicht 79 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Jürgen Kuri

Bei den Ausgaben für Unterhaltungselektronik haben die Deutschen im vergangenen Jahr ihren bisherigen Spitzenplatz in Europa abgegeben, teilte der Industrieverband Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mit. Mitglieder dieses deutschen Verbands für Unterhaltungselektronikfirmen sind unter anderem Blaupunkt, Grundig, Sony, Thomson, Philips oder Loewe.

Deutschland belegt mit 21 Prozent Anteil am Absatz von Fernsehgeräten, Videorekordern, Camcordern und HiFi-Geräten den zweiten Platz hinter England (27 Prozent). Zeitweise hatte Deutschland dagegen sogar für rund ein Drittel des europäischen Marktes verantwortlich gezeichnet, unter anderem ein Effekt der Wiedervereinigung, wie der Verband kommentiert. Hinter Großbritannien folgen auf der Rangliste der Unterhaltungselektronikmärkte Frankreich (17), Italien und Spanien (je neun Prozent) und die Niederlande (sieben Prozent). Insgesamt wurden in Europa im Jahr 2002 gut 39 Milliarden Euro für Unterhaltungselektronik ausgegeben, zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Für das laufende Jahr soll der Umsatzzuwachs etwas moderater ausfallen.

Den größten Einzelmarkt stellen immer noch Fernsehgeräte dar; hier teilt sich Deutschland den Spitzenplatz mit 23 Prozent Anteil am Markt mit den Engländern. In England wurden die meisten Videorecorder in Europa gekauft (32 Prozent). Absoluter Spitzenreiter ist Deutschland beim Marktrenner unter den Unterhaltungselektronikgeräten, den DVD-Playern: Mit einem Absatz von 4,8 Millionen Stück erreichte der deutsche Markt einen Anteil von 32 Prozent, gefolgt von England (23 Prozent), Frankreich (20 Prozent) und Spanien (acht Prozent). (jk)