Zukunftsberufe im MuseumsForum

Unter dem Motto "Wissen, wo's langgeht" wurde heute am Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn die Berufemesse "Zukunft & Beruf" gestartet.

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Von
  • Detlef Borchers

Unter dem Motto "Wissen, wo's langgeht" wurde heute am Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn die Berufemesse Zukunft & Beruf gestartet. Die bis zum 5. April laufende Berufemesse versteht sich als bundesweite Leitmesse fĂĽr Informationstechnologie- und Medienberufe.

Im Vergleich zu früheren Jahren ist die Messe dieses Mal um die Ingenieurberufe erweitert worden. Etwa 200 Vorträge sollen Jugendlichen die Berufswahl erleichtern, dazu gibt es über 40 Stände von Firmen wie Siemens (Standthema: Go. Spin the globe), Tenovis (School goes Profession), Microsoft (MSDN Academic Alliance), die in zukunftsträchtigen Berufen ausbilden. Neben der örtlichen Universität Paderborn stellen die RWTH Aachen, die TU Clausthal und die TU Dresden ihr Ausbildungsangebot vor. Ziel der Messe ist es nicht nur, einen Überblick über die verschiedenen Berufe zu geben. Mittelfristig bieten die IT- und Ingenieurberufe gute Perspektiven. "Wir wollen mit der Messe die Absolventen auffordern, sich gegen den Trend zu entscheiden und eine Ausbildung in einer zukunftsträchtigen Branche zu beginnen", erklärte Kurt Beiersdörfer, Geschäftsführer des HNF.

Neben der Berufs- und Bildungsmesse kann man das HNF kostenfrei besuchen. Für die anreisenden Schulklassen stehen Internet-Terminals zum Surfen zur Verfügung. Besonders möchte man sich diesmal um Schülerinnen kümmern und ihnen IT- und Ingenieurberufe schmackhaft machen. Für Schülerinnen gibt es einen eigenen Girlsroom mit einem speziellen Kompetenzteam, in dem ein Sprüche-Wettbewerb für den kommenden Girls Day gestartet wurde. Der Freitag steht als Frauentag unter dem Motto "Frauen -- Neue Wege zu IT- und Ingenieurberufen". Unter dem Namen Equal-IT-y! stellt sich etwa eine jüngst gestartete Initiative vor, die für die Gleichberechtigung in der Informationsgesellschaft aktiv ist.

Veranstalter und Aussteller hoffen, dass die Messe guten Zulauf hat, obwohl sich im Vergleich zu den Vorjahren weniger Schulen zum Besuch angemeldet haben. (Detlef Borchers) / (jk)