Pixelpark setzt auf Open Source
Die Multimedia-Agentur Pixelpark setzt erstmals das als Open Source erhältliche, in PHP4 geschriebene Content-Management-System Typo3 ein.
Die finanziell angeschlagene Multimedia-Agentur Pixelpark hat heute den Neustart des Internetauftritts für das Organisationsforum Wirtschaftskongress (OFW) bekannt gegeben. Der OFW ermöglicht Studenten in Projekten, "ihr theoretisch erworbenes Wissen in der unternehmerischen Praxis zu erproben". Der vom OFW organisierte World Business Dialogue ist mit 400 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und 400 Studenten aus aller Welt der weltweit größte von Studenten organisierte Kongress.
Die Besonderheit bei dem Web-Projekt, das Pixelpark durchgeführt hat: Erstmals setzt der Internet-Dienstleister das Content-Management-System Typo3 ein. Typo3 ist ein als Open Source erhältliches, in PHP4 geschriebenes Content-Management-System (CMS) für Websites, das mit kommerziellen Systemen mithalten kann. Redakteure können Dokumente etwa in intuitiven Dialogmasken, im Quelltext oder per WYSIWYG im Layout der entstehenden Seite bearbeiten. Die Benutzerverwaltung ermöglicht es, für jeden Absatz einzeln festzulegen, wer ihn verändern oder löschen darf. Ebenso fein granuliert ist das Versionskontrollsystem.
Eine Spezialität sind die Fertigkeiten von Typo3 bei der Bildmanipulation. So kann Typo3 Bilder aus Web-untauglichen Formaten konvertieren, einbinden, in Echtzeit beliebig skalieren und in einen Textfluss einpassen. Damit lassen sich zum Beispiel grafische Navigationsleisten mit Hintergründen, Überschriften etc. dynamisch erzeugen. Auf der typo3.com-Homepage findet sich eine Testinstallation, mit der Interessierte das CMS ausprobieren können. Die kommende c't 8/2003 (ab dem 7. April im Handel) bringt eine Einführung in Typo3. (jo)