Zahlen machen Telekom-Chef Mut

Den schwachen Geschäftsverlauf im Dezember bei der Tochterfirma T-Mobile bezeichnete Kai-Uwe Ricke in einem Gespräch als "Ausrutscher".

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Die Deutsche Telekom ist nach den Worten von Vorstandschef Kai-Uwe Ricke gut ins Geschäftsjahr 2003 gestartet. Die Zahlen für die ersten beiden Monate machten Mut, sagte er der Financial Times Deutschland, ohne konkrete Angaben zu machen. Den schwachen Geschäftsverlauf im Dezember bei der Tochterfirma T-Mobile bezeichnete Ricke als einen "Ausrutscher". Die Telekom hatte 2002 durch hohe Abschreibungen einen Rekordverlust von rund 25 Milliarden Euro eingefahren.

Im laufenden Geschäftsjahr steht vor allem der weitere Abbau des Schuldenberges oben auf der Tagesordnung des Vorstands. Die Telekom führe derzeit Gespräche über den Verkauf weiterer Geschäftsbereiche. Das Unternehmen werde das Versprechen einhalten, bis Ende des Jahres für weitere 1,8 Milliarden Euro Beteiligungen zu verkaufen. Durch Erträge aus dem operativen Geschäft und Erlöse aus dem Verkauf von weiteren Beteiligungen sollen die Verbindlichkeiten bis Ende 2003 auf rund 50 Milliarden Euro gedrückt werden. Ende 2002 stand das Unternehmen noch mit gut 61 Milliarden Euro bei seinen Geldgebern in der Kreide.

Siehe dazu auch: (anw)