Gewinnwarnung bei Peoplesoft
Der Irak-Krieg scheint nun auch der Business-Softwareschmiede Peoplesoft das Geschäft verhagelt zu haben.
Der Irak-Krieg scheint nun auch der Business-Softwareschmiede Peoplesoft das Geschäft verhagelt zu haben. "Das Umfeld für Investitionsausgaben hat sich im ersten Quartal auf Grund der zusätzlichen Sorge über den Krieg und die Folgen auf die Wirtschaft verschlechtert. Das Ergebnis war weltweit der Aufschub von Investitionsausgaben", so Craig Conway, Präsident und Konzernchef von Peoplesoft.
Die Erwartungen der Analysten für das erste Quartal werde das Unternehmen nicht erfüllen, machte Conway klar. Anstatt eines Umsatzes von 483,6 Millionen US-Dollar werde der SAP-Konkurrent nur 450 bis 455 Millionen erreichen. Der Kurs der Peoplesoft-Aktie rutschte daraufhin im nachbörslichen Geschäft um zwölf Prozent auf 14,49 US-Dollar ab. (tol)