Schwierige Zeiten für Netzwerkausrüster
Bei Unternehmen dieser Branche rechnen Marktbeobachter mit stagnierenden Umsätzen.
Da sich die Wirtschaft derzeit mit IT-Investitionen merklich zurückhält, rechnen Experten für das vergangene erste Quartal bei Netzwerkausrüstern in der Mehrzahl mit stagnierenden Umsätzen im Vergleich zum Vorquartal. Unter den zehn größten Unternehmen, die Netzwerkkomponenten fürs Internet ausliefern, seien mit Lucent und Ciena nur zwei, die in diesem Quartal besser abschneiden.
Beim größten Hersteller von Switches und Routern, Cisco, rechnen die Marktbeobachter mit einem Gewinn von 14 US-Cent pro Aktie und maximal 4,6 Milliarden US-Dollar Umsatz. Im vergangenen Quartal konnte das Unternehmen 4,7 Milliarden US-Dollar Umsatz und 15 US-Cent Gewinn je Aktie erwirtschaften. Dass bei den Unternehmen dieser Branche die Gewinne nicht massiv einbrechen oder zumindest schrumpfende Verluste herausspringen sollen, führen Analysten auf Restrukturierungsmaßnahmen und Kosteneinsparungen zurück. (anw)