Internet-Sicherheit: Attacken nahmen um 84 Prozent zu
Einer Zunahme sicherheitsrelevanter Ereignisse steht die Abnahme von gemeldeten Schwachstellen gegenĂĽber.
In dem Bericht für das erste Quartal hat Internet Security Systems (ISS) 160,5 Millionen sicherheitsrelevante Ereignisse registriert. Damit habe die Anzahl außergewöhnlicher Vorfälle und bestätigter Attacken gegenüber dem vierten Quartal 2002 um 84 Prozent zugenommen, heißt es im Internet Risk Impact Summary. Ebenso habe auch die Anzahl neu entdeckter Würmer zugenommen sowie auch der so genannten hybriden Gefahren.
X-Force, eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung von ISS, habe dem gegenüber mit 606 neuen Einträgen in die Datenbank 38 weniger Schwachstellen als im Schlussviertel 2002 festgestellt. Davon wurden 156 auf die Risikostufe "hoch", 341 auf die mittlere Stufe und 109 mit niedrigem Risiko eingeordnet. Dem Rückgang der Sicherheitslöcher stehe entgegen, dass Hacker Exploits mit zunehmender Geschwindigkeit entwickeln. So habe X-Force ein Exploit für das E-Mail-Programm sendmail in weniger als 24 Stunden entdeckt, nachdem die Sicherheitslücke bekannt geworden war. Bei solchen Fällen handele es sich um "Zero-Day-Attacks". (anw)