US-Regierung richtet Datenbank gegen Kinderpornografie ein
US-Behörden sammeln kinderpornografisches Material für schnellere und effektivere Identifikation der Opfer.
Das US-Justizministerium will eine Datenbank mit kinderpornografischem Material einrichten. Die Bilder dafür sollen aus dem Web und aus bereits bestehenden Datenbanken zusammengetragen werden sowie aus Beschlagnahmungen stammen. Spezielle Bilderkennungssoftware soll die Ermittler in die Lage versetzen, die Bilder -- ähnlich wie bei Fingerabdrücken -- miteinander zu vergleichen, um die Identität der Opfer festzustellen und diese aufzufinden, berichten US-amerikanische Medien.
Das System soll neu aufgetauchte Bilder von denen unterscheiden, die schon seit Jahren weltweit unter Pädophilen ausgetauscht werden. Auch der Abgleich mit Vermisstenkarteien soll möglich sein. Unter anderem tragen das FBI, der Secret Service und das National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) zu dem Bilderkatalog bei. (ola)