ThemenmolekĂĽl: Natur im Netz

Glasers gesammelte Linkwolke aus der Welt der Wissenschaft und Technologie. Heute: Die menschliche Natur, unsystematisch aber faszinierend wiedergegeben im Netz.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Peter Glaser

Auf meinen Expeditionen durch das Netz finde ich immer wieder bemerkenswerte Informationssplitter, Inspirationsquellen und Objekte, die sich im Lauf der Zeit zu digitalen Themenmolekülen verbinden. Gelegentlich möchte ich der geneigten Leserschaft an dieser Stelle solche Link-Gravitationswolken aus der Welt der fröhlichen Wissenschaft und Technologie vorlegen. Heute: Die menschliche Natur, unsystematisch aber faszinierend wiedergegeben im Netz.

Das Innerste in Bewegung : Erhellende Animationen zur menschlichen Physiologie auf der Website des Connecticut College in New London im US-Bundesstaat Connecticut – anschaulich gemacht werden Vorgänge von der Signalübertragung in Synapsen bis zu Organfunktionen.

Wenn dich ein Kind fragt – kannst du ein endoplasmatisches Retikulum von einem Golgi-Apparat unterscheiden? Na? Drüben bei Instructables zeigt user ChrysN, wie man ein lehrreiches Modell einer Zelle aus Plüsch macht. (via Craftzine)

Eine bemerkenswerte Mischung aus Modezeichnungen und anatomischen Illustrationen von dem Spanier Fernando Vicente (s. unter. Pintura - Anatomias). (via ffffound)

Röntgenstrümpfe, halterlos.

Strumpfhosen mit aufgedruckten Arterien und Venen.

Anatomisch korrekte Herzen als Kettchenanhänger und als realistischer T-Shirt-Aufdruck.

Ein älteres Rückgrat, sauber gezeichnet.

Eine Brustkorb-Tasche aus Filz von Marisa Ranalli.

Die grandiose Vision eines Anatomie-PopUp-Buchs.

Jason Freeny, der sich bereits mit der Anatomiezeichnung eines Lego-Männchens bekannt gemacht hat, präsentiert in seiner jüngsten Arbeit “What You’re Made Of” ein Skelett im Selbstbausatz – in einem Plastikrahmen, aus dem man die einzelnen Teile rausdrücken kann, ganz so wie man es aus dem Modellbau kennt.

Der Inhalt eines Chirurgenkoffers, um 1800.

Saure Drops, als Körperflüssigkeiten verpackt (Blutprobe, Urinprobe).

Handyschmuck in Gestalt einer Blutkonserve.

John Isaacs modernistisches Feisch (nicht aus Fleisch gemacht). (via Next Nature)

Der Künstler David Foox hat sich ein Spielzeugkonzept ausgedacht, um mehr Aufmerksamkeit für das Thema Organspende zu erzeugen – lustige, kleine Puppen aus Vinyl, mit Organen statt Köpfen.

Medizinische Wachsmodelle aus dem Palacio de la Escuela de Medicina in Mexico City.

Ein mit einem Sharpie (dem amerikanischen Edding) in Form eines detailreichen, phantastischen Skeletts bemaltes Jamie Avis Seidenkleid von Jamie Avis. (wst)