Wearable-Spezialist Xybernaut kündigt IBM-Geschäft auf
Das Unternehmen hat geplante Verkäufe von Wearables zu hoch angesetzt.
Die auf Wearable Computers -- im wortwörtlichen Sinne tragbare Computer -- spezialisierte Firma Xybernaut zieht sich aufgrund finanzieller Not aus einem Deal mit IBM zurück. Wie das Unternehmen berichtet, wurden diverse Umstrukturierungsmaßnahmen ergriffen, in denen unter anderem von geplanten Equipment-Ankäufen im Wert von 40 Millionen US-Dollar Abstand genommen wird; außerdem verzichtet IBM auf eine eigentlich fällig werdende Vertragsstrafe von fünf Millionen US-Dollar. Nun will Xybernaut zusätzlich die Preise für das Flaggschiff Mobile Assitant V (MA V) um etwa 1000 US-Dollar senken. Insgesamt sollen bis Ende des Jahres nun MA-V-Geräte im Wert von fünf Millionen US-Dollar ausgeliefert werden.
Das Unternehmen hatte sich verschätzt, was die Umsatz- und Verkaufszahlen für die tragbaren Rechner anging. Xybernaut konnte sich mit den Wearables bei weitem nicht so gut wie prognostiziert am Markt durchsetzen. Nach Bekanntwerden der Änderungen bei Xybernaut brachen die Börsenkurse ein und liegen momentan bei nur noch 39 US-Cent. Als die Firma im November 2001 mit IBM Kooperationen bei den Wearable Computer bekannt gab, lagen die Börsenkurse bei 2,89 US-Dollar. (svh)