Network Associates rutscht in die Verlustzone
Der Firmenchef des Antiviren- und Netzsicherheits-Spezialisten erklärt Verluste mit unvorhersehbaren Entwicklungen.
Der Antiviren- und Netzsicherheits-Spezialist Network Associates (NAI) hat für das erste Quartal einen Netto-Verlust von 3,7 Millionen US-Dollar oder 2 Cents pro Aktie gemeldet. Vor einem Jahr konnte die Mutterfirma von McAfee noch einen stolzen Quartalsgewinn von 15,8 Millionen US-Dollar oder 10 Cent pro Wertpapier vermelden. "In einigen Bereichen unseres Geschäftes gab es unerwartete Herausforderungen im ersten Quartal, die wir sehr ernst nehmen und meistern werden", erklärte CEO George Samenuk das enttäuschende Ergebnis.
Samenuk verwies aber auch darauf, dass sein Unternehmen ohne Sondereffekte -- wie die bilanzmäßige Anpassung von Aktienoptionen für Mitarbeiter -- in den vergangenen Quartal einen Gewinn von 21,2 Millionen US-Dollar oder 11 Cent pro Aktie erwirtschaftet hätte. Der Umsatz fiel im Vorjahresvergleich von 220,7 Millionen auf 215,2 Millionen US-Dollar. Für das zweite Quartal erwartet NAI nun einen Umsatz zwischen 215 und 220 Millionen US-Dollar, für das Gesamtjahr 2003 einen Umsatz von 930 bis 950 Millionen US-Dollar.
Auch wenn diese Vorhersage Analysten enttäuschte, gibt sich das Unternehmen zuversichtlich. "Mit den Zukäufen der Firmen Entercept Security Technologies und IntruVer sind wir bestens aufgestellt", erklärte der Manager. (tol)