Suche nach Rettung fĂĽr Grundig geht weiter
Das NĂĽrnberger Unternehmen kann sich durch die Insolvenz von Altlasten befreien.
Die Bemühungen um eine Rettung des zahlungsunfähigen Elektronik-Konzerns Grundig gehen weiter. Ein Firmensprecher lehnte nähere Angaben zu aktuellen Verhandlungen ab. Auch ein Sprecher des bisherigen Grundig-Eigentümers Anton Kathrein sagte, es lägen keine neuen Informationen über die derzeit mit dem türkischen TV-Hersteller Beko geführten Gespräche vor. Beobachter halten es für unwahrscheinlich, dass noch vor Ostern eine Lösung gefunden wird. Die Grundig AG hatte am Montag wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragt.
Nach Informationen Kathreins haben Vorstandschef Eberhard Braun und Konkursverwalter Siegfried Beck bereits einen Tag nach dem Insolvenz-Antrag in Istanbul die vor knapp 14 Tagen gescheiterten Verhandlungen mit dem Beko-Management wieder aufgenommen. Nach Angaben des Rosenheimer Antennenbauers sind nach dem Insolvenz-Antrag die Aussichten fĂĽr eine Ăśbernahme Grundigs durch Beko wieder gestiegen. Das NĂĽrnberger Unternehmen sei nun in der Lage, sich von Altlasten -- wie er es nannte -- wie Pensionsverpflichtungen fĂĽr rund 14.000 frĂĽhere Grundig-Mitarbeiter, zu befreien. (dpa) / (tol)