Tauschbörsen-Plug-In für iTunes wieder erhältlich

Anfang des Jahres hatte Apple dem Entwickler von iCommune die Verbreitung seiner Software untersagt. Inzwischen hat er sie komplett umgeschrieben und als neue Version veröffentlicht.

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James Speth, Entwickler von iCommune, einem Tauschbörsen-Plug-In für Apples iTunes, hat einen neuen Anlauf genommen. Nachdem ihm Apple im Januar die Verbreitung des Programms untersagt hatte, das aus iTunes eine Peer-To-Peer-Software zum Tauschen von Musikdateien macht, hat er nun eine neue Ausgabe veröffentlicht. Version 2.0a1 von iCommune bestehe aus vollständig neu geschriebenem Code, teilt Speth mit. Sie sei nun eine selbständige Anwendung, die mit iTunes über offene Schnittstellen kommuniziere und keiner lizenzrechtlichen Einschränkung seitens Apple unterliege. Die Version 1.0b2 ist -- wie von Apple verlangt -- nicht mehr erhältlich.

Mit dem Plug-In namens iCommune können Anwender von Apples kostenloser Musiksoftware sich per Netzwerk gegenseitig ihre Audio-Bibliotheken zugänglich machen oder Songs in Form von Audio-Streams zur Verfügung stellen. James Speth war Anfang des Jahres aufgefordert worden, die weitgehend funktionsfähige Beta-Version von seiner Website zu entfernen. Apple berief sich darauf, dass Speth die Bestimmungen des Software-Lizenzvertrags für das iTunes-Entwicklungskit verletze. Eine Rolle könnten dabei die zunehmenden Anfeindungen der Musikindustrie gegen Filesharing-Dienste gespielt haben. (anw)