Glasfaserspezialist Corning schafft Break-even
Einmalige Sondereffekte lassen das Unternehmen am Ende aber doch wieder rote Zahlen schreiben.
Der weltweit größte Glasfaserkabel-Hersteller Corning hat im ersten Quartal mit 746 Millionen US-Dollar Umsatz erstmals seit zwei Jahren ein Wachstum im Vergleich zum Vorquartal geschafft. Das Unternehmen erreichte damit nach eigenen Angaben den Break-even. Da das Ergebnis aber durch Sonderposten in Höhe von 201 Millionen Dollar belastet wurde, fiel am Ende ein Verlust von 205 Millionen US-Dollar an. Den Großteil der einmaligen Sondereffekte bildeten die Kosten aus einem Gerichtsverfahren um eine Asbest-Schadenersatzforderung.
Für das laufende Quartal stellt das Unternehmen Umsätze zwischen 715 Millionen und 745 Millionen Dollar in Aussicht. Als Ergebnis pro Aktie werde zwischen minus 2 Cent und plus 1 Cent erwartet. (tol)