Erstmals seit einem Jahr wieder mehr IT-Stellen
Am IT-Arbeitsmarkt zeigt sich ein Hoffnungsschimmer: Zum ersten Mal nach vier Quartalen ist die Zahl der ausgeschriebenen IT-Stellen leicht angestiegen.
Am IT-Arbeitsmarkt zeigt sich nach Angaben der Computerwoche ein Hoffnungsschimmer: Zum ersten Mal nach vier Quartalen sei die Zahl der ausgeschriebenen IT-Stellen leicht angestiegen. Gemessen am Schlussquartal 2002 habe es im ersten Quartal 2003 mit insgesamt 4.387 Jobofferten ein Plus von elf Prozent gegeben, berichtet die Fachzeitung unter Berufung auf Angaben der Adecco/EMC-Arbeitsmarktforscher.
Hans Mitterholzer von Adecco/EMC warnte allerdings davor, die ersten positiven Anzeichen als eindeutige Trendwende zu werten. Es sei zu bedenken, dass die meisten Firmen im vierten Quartal die wenigsten neuen Mitarbeiter suchten. Aussichten auf Besserung könnten sich eher an die guten Zahlen aus der Industrie und das Ende des Irak-Kriegs knüpfen.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es im ersten Quartal 2003 rund 50 Prozent weniger Jobangebote. Besonders zurückhaltend waren Versicherungen und Banken. Der größte Arbeitgeber für Computerfachleute, die IT-Beratungs- und Softwarehäuser, verzeichnet ein Minus von 60 Prozent. Ebenfalls stark von der IT-Arbeitsmarktflaute betroffen sind Datenbank- und Systemspezialisten. (cp)