American Open für Fußball-Roboter

In der nächsten Woche bereitet sich Amerika intensiv auf die RoboCup-Weltmeisterschaft im Juli vor.

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Von
  • Michael Wilde

Über 150 Forscher, vornehmlich aus Nord- und Südamerika, erwartet die Carnegie-Mellon-Universität (Pittsburgh, US-Bundesstaat Pennsylvania) ab Mittwoch zu den ersten American Open im RoboCup. Die Veranstaltung gehört zu den regionalen Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft der mechanischen Fußballer im Juli in Padua/Italien.

Die eigentlichen Teilnehmer sind Roboter, die darauf spezialisiert sind, während des Wettkampfs völlig autonom Tore zu schießen beziehungsweise Treffer der gegnerischen Mannschaft zu verhindern. Als langfristiges Ziel der Wettbewerbe sollen die Roboter bis zum Jahr 2050 so weit entwickelt sein, dass sie den menschlichen Fußball-Weltmeister in einem regulären Match besiegen.

Auch wenn dieses Vorhaben aus heutiger Sicht noch recht anspruchsvoll wirkt, bestätigen Beobachter den Robot-Fußballern eine rasante Entwicklung seit dem ersten Wettbewerb, der 1997 stattfand. Bei den German Open vor knapp zwei Wochen im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum setzten sich die Favoriten durch. (mw)