200.000 Lehrer bei Fortbildungsprogramm von Intel [Update]
FĂĽr die Lehrer-Fortbildungsinitiative des Chipherstellers Intel haben die Bundesregierung und das kalifornische Unternehmen eine positive Zwischenbilanz gezogen.
Für die Lehrer-Fortbildungsinitiative des Chipherstellers Intel haben der Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Uwe Thomas, und Vertreter des kalifornischen Unternehmens eine positive Zwischenbilanz gezogen. Bis zum Ende des Jahres werden insgesamt 200.000 Lehrer in Deutschland erfolgreich an dem Fortbildungsprogramm teilgenommen haben, sagte Thomas am Montag auf dem Europäische Akademischen Forum von Intel, das parallel zum Intel Developer Forum in Berlin stattfindet.
Über die Initiative unterstützt der Chiphersteller mit Hilfe des Einsatzes von Computern und Multimedia-Programmen die Entwicklung einer besseren schulischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Weltweit hätten bereits mehr als eine Millionen Lehrer an dem Ausbildungsprogramm teilgenommen, sagte Wendy Hawking, Bildungs-Chefin bei Intel. Innerhalb des Fortbildungsprogramms werden Lehrer im Umgang mit neuen Technologien geschult und sollen dann ihr Wissen an ihre Kollegen weitergeben.
Im Rahmen der D21-Initiative wurden von über 150 Unternehmen, darunter Intel, Computerspenden für Schulen weitergegeben, unter anderem Notebooks, Beamer, drahtlose Netze und Computer-Kameras. In Deutschland sei die im Jahr 2000 ins Leben gerufene Initiative von Intel die bislang größte Partnerschaft zwischen der öffentlichen Hand und einem Unternehmen, sagte Hawkins. In den vergangenen vier bis fünf Jahren habe Deutschland mit diesem Projekt einen großen Schritt nach vorn getan, sagte Thomas. Bis zum Jahr 2005 werde die Bundesregierung insgesamt 300 Millionen Euro in entsprechende Projekte investieren. Nach der ersten Etappe der Lehrerfortbildung gehe es jetzt darum zu lernen, die technischen Möglichkeiten inhaltlich sinnvoll einzusetzen. (dpa) / (jk)