Intel macht Celerons billiger

Der MarktfĂĽhrer reduziert die Preise seiner gĂĽnstigsten Prozessoren fĂĽr Desktop-Rechner weiter: Um 11 bis 24 Prozent purzeln die Einkaufspreise fĂĽr OEM-Kunden.

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Der Chip-Marktführer reduziert die Preise seiner günstigsten Prozessoren für Desktop-Rechner weiter: Um 11 bis 24 Prozent purzeln die Einkaufspreise für OEM-Kunden auf nunmehr 79 bis 103 US-Dollar.

Die Taktfrequenzen der vier in der aktuellen Intel-Preisliste geführten Desktop-Celerons liegen mit 2,1 bis 2,4 GHz eng beieinander; die 2,2-GHz-Version kostet jetzt 83 US-Dollar, das 2,3-GHz-Modell 89 US-Dollar. Bei deutschen Versandhändlern berappt man zwischen etwa 90 und 130 Euro für diese Celerons in der Boxed-Version, also inklusive Echtheitszertifikat und Kühler mit drehzahlgeregeltem Lüfter.

Die aktuellen Celeron-Modelle passen in Sockel-478-Mainboards für den Pentium 4 und sind diesem sehr ähnlich; allerdings haben sie nur ein Viertel der L2-Cache-Kapazität (128 KByte) und sind daher bei gleicher Taktfrequenz deutlich langsamer.

Den 1,7-GHz-Celeron im Sockel-478-Gehäuse und mit dem älteren Willamette-Kern bekommt man für unter 70 Euro, Restbestände älterer Sockel-370-Celerons mit bis zu 1,4 GHz sind zwischen 40 und 75 Euro teuer. Diese sind nicht mit dem Pentium 4, sondern mit dem Pentium III verwandt. (ciw)