IBM bittet zum Web-Diktat
Transcription Portlets wandeln Spracheingaben in Text um und ermöglichen die Weiterverarbeitung des Textes in Internet-Applikationen.
Programmierer können jetzt sprachgesteuerte Web-Anwendungen auf der Grundlage so genannter transcription portlets entwickeln. Mit Hilfe dieser Technik will man bei IBM Webseiten telefontauglich machen. Die Idee dahinter: Jemand spricht über das Telefon mit dem transcription portlet. Dieses wandelt dann das gesprochene Wort in Text um, der durch eine Internet-Applikation weiterverarbeitet werden kann.
Die neuen APIs kommen bereits in IBMs WebSphere Voice Application Access zum Einsatz. Man kann darüber per Spracheingabe beispielsweise Benutzerkonten anlegen, E-Mail-Accounts bestimmen, an die konvertierte Spracheingaben gesendet werden sollen, und die erzeugten Texte verwalten und überarbeiten. Bei IBM spricht man davon, dass die eigene Website mittlerweile Hunderttausende Wörter verstehen kann. Zum Vergleich: Die dritte Ausgabe des Oxford English Dictionary enthält rund 400.000 Wörter.
Die Technik der transcription portlets ist konform zum W3C-Standard VoiceXML der eXtensible Markup Language (XML). Auf den Webseiten von IBM steht eine Technologie-Demonstration der transcription portlets zum Download zur VerfĂĽgung. (ola)