EMC und Microsoft arbeiten an gemeinsamen Speicherlösungen

Mit einer neuen Produktlinie namens NetWin wollen EMC und Microsoft gegen etablierte Hersteller für Speicherlösungen in Netzwerken für Windows-Umgebungen auftrumpfen.

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Von
  • Oliver Lau

Der Spezialist für Speichertechnik EMC und der Softwarekonzern Microsoft peilen mit einer gemeinsamen Lösung für Network Attached Storage (NAS) die unteren Preissegmente an. Die unter dem Namen NetWin zusammengefassten Produkte werden sich in einem Preisbereich zwischen 50.000 und 135.000 US-Dollar bewegen. Das ist zwar teurer als Produkte aus vergleichbaren Portfolios anderer Anbieter, aber günstiger als die EMC-eigene Celerra-Serie. EMC wird daher auf Grund der Vereinbarung mit Microsoft bei der Eigenentwicklung Celerra keine Preissenkungen vornehmen.

Microsoft versucht mit Hilfe dieser Vereinbarung offenbar, die seit zwei Jahren eher brach liegenden Bemühungen wiederzubeleben, Speicherlösungen an den Kunden zu bringen. Und EMC hofft wohl den Schwergewichten Hewlett-Packard und Dell ein Stück vom großen Kuchen des Speichermarktes für Windows-Umgebungen wegnehmen zu können. Ob das gelingt, ist fraglich: Die beiden Unternehmen müssen sich auch gegen starke Gegner wie beispielsweise Network Appliance und BlueArc durchsetzen. (ola)