Optischer Multitouch-Sensor für großflächige Displays

Die Firmen PixArt und Smart kooperieren bei optischen Sensoren für fingerbedienbare All-in-One-PCs und Notebooks, die Quanta fertigen will.

vorlesen Druckansicht 13 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Eine Kamera im Display-Rahmen erfasst Berührungen.

(Bild: Smart Technologies)

Die taiwanische Firma PixArt, deren optische Sensoren außer in Computermäusen beispielsweise auch in der Spielkonsolenfernbedienung Wii Remote stecken, fertigt mit einer Lizenz des kanadischen Whiteboard-Herstellers Smart einen Sensor für Multitouch-Displays mit größeren Schirmdiagonalen. Der taiwanische Auftragsfertiger Quanta, der auch an PixArt beteiligt ist, will diesen optischen Sensor in kommenden Notebooks und All-in-One-(AiO-)PCs einsetzen, die noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft und vermutlich mit dem Touch-tauglichen Windows 7 als Betriebssystem erscheinen sollen.

Für interaktive Whiteboards, also elektronische Schultafeln, hat die Firma Smart, an der Intel seit 1992 eine Minderheitsbeteiligung hält, die DViT-Technik entwickelt. Dabei sitzt eine Kamera dicht über der Panel-Oberfläche in einer Ecke des Display-Rahmens und erfasst Berührungen. Anders als bei resistiven oder kapazitiven Sensoren ist also keine Beschichtung der Bildschirmoberfläche nötig, die die Bildqualität beeinflusst. Bei größeren Schirmflächen – laut PixArt etwa ab 10 Zoll Bildschirmdiagonale – soll der DViT-Sensor auch billiger sein als etwa ein resistiver Touchscreen.

Die DViT-Technik konkurriert aber auch mit anderen optischen Sensoren, etwa jenen von NextWindow, die beispielsweise HP in den AiO-PCs der TouchSmart-Serie einbaut. (ciw)