Intel motzt Notebook-Prozessoren auf

Ab Anfang nächster Woche will Intel seinem Pentium M und 4-M für drahtlose Geräte Beine machen.

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Von
  • Michael Kurzidim

Ab Anfang nächster Woche will Intel seinem Pentium M Beine machen. Der schnellste Pentium M tickt bis jetzt im 1,6-Gigahertz-Takt; der Prozessorhersteller hat vor, die Geschwindigkeit auf 1,7 Gigahertz zu steigern. Niederpannungsprozessoren der Pentium-M-Serie, die zurzeit mit 1 Gigahertz/900 Megahertz ihren Dienst versehen, sollen demnächst mit einer Taktfrequenz von 1,2/1 Gigahertz arbeiten. Niederspannungsprozessoren mit geringem Energieverbrauch schonen die Akkus und machen gerade die Benutzer mobiler Geräte unabhängiger vom Stromnetz.

Durch die neue strategische Ausrichtung der Pentium-M-Serie sieht sich Intel in der Lage, das bisherige HerzstĂĽck der mobilen Prozessorfamilie, den Pentium-4-M, auf eine Taktfrequenz von 3 Gigahertz hochzufahren. Der Pentium-4-M werkelte bis jetzt mit 2,5 Gigahertz vor sich hin, um den Energieverbrauch von Notebooks zu deckeln.

Auch preislich wird der neue Pentium-4-M eine gute Figur machen: Experten rechnen damit, dass Käufer für den aufgemotzten 4-M nur wenig mehr als 400 US-Dollar berappen müssen. Der neue Chip soll außerdem mit Hyper-Threading und einem 533-Megahertz Datenbus ausgerüstet sein. (ku)