US-Börsenaufsicht untersucht IBM

Die SEC will Informationen im Hinblick auf Umsatzbuchungen im Jahr 2000 und 2001 haben.

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  • dpa

Die amerikanische Wertpapier- und Börsenkommission SEC untersucht den weltgrößten Computerkonzern IBM. IBM habe von der Aufsichtsbehörde eine Notiz über eine formelle, nicht-öffentliche Untersuchung erhalten, teilte das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mit. Die SEC wolle Informationen im Hinblick auf Umsatzbuchungen im Jahr 2000 und 2001 haben. Diese betreffen nach IBM-Angaben vor allem bestimmte Kundentransaktionen. Das Unternehmen glaubt, dass die Untersuchung aus einer separaten Prüfung eines Kunden der IBM-Sparte für Einzelhandelsgeschäfts-Lösungen herrührt.

Die SEC habe IBM informiert, dass es sich um eine Untersuchung zur Feststellung von Fakten handele. Die Behörde habe noch keine Schlüsse gezogen. IBM habe voll mit der SEC kooperiert und werde dies auch weiterhin tun, betonte die Gesellschaft; IBM glaube, seine Geschäfts- und Bilanzpolitik stehe im Einklang mit allen anwendbaren Vorschriften. IBM sei den höchsten Einhaltungsstandards für finanzielle Berichterstattung verpflichtet.

Die SEC nahm bislang offiziell keine Stellung. Die IBM-Aktien waren im regulären Handel um 71 US-Cent gefallen und gaben nachbörslich um 1,33 US-Dollar auf 86 US-Dollar nach. (dpa) / (jk)