Investoren für die Neue Elsa
Ein Vertrag von Investoren mit dem Nachfolger der insolventen Elsa sei bereits unter Dach und Fach, hieß es bei dem Unternehmen.
Das Nachfolgeunternehmen der insolventen Elsa AG, die Neue Elsa GmbH, steckt zehn Monate nach dem Start in finanziellen Schwierigkeiten. Das bestätigt heute Marketingchef Bernd-Hendrik Nissing -- er betonte aber auch, dass der Aachener Grafikkarten- und Netzwerkspezialist sein Überleben langfristig mit einer Investition in Höhe von zehn Millionen Euro einer privaten Investorengruppe sichern werde. Die Verträge sollen bereits unterschrieben sein. Wenn alles klappt, sei das Geld kurzfristig verfügbar, bestätigt Nissing gegenüber heise online.
Vor einigen Tagen hatte sich Nissing bereits optimistisch geäußert, dass die Situation alles andere als dramatisch sei. Elsa stecke weder in schwerwiegenden Problemen, noch drohe gar eine Insolvenz. Es sei wegen der insgesamt schwierigen Lage zwar zu verspäteten Gehaltszahlungen gekommen, aber diese seien mit den Mitarbeitern besprochen worden, die das auch befürwortet hätten. Außerdem stehe die Finanzierung demnächst auf festen Beinen.
Die Neue Elsa GmbH beschäftigt nach eigenen Angaben 81 Mitarbeiter. Wegen verspäteter Zahlung von Gehältern hatten verunsicherte Mitarbeiter vereinzelt gekündigt. Die insolvente Elsa AG hatte ihren Betrieb im Mai des vergangenen Jahres überschuldet eingestellt. Von der Schließung waren 340 Mitarbeiter in Aachen und München betroffen. Acht Banken hatten ihre Kredite in Höhe von 38 Millionen Euro gekündigt. Aus der Elsa AG war die Neue Elsa GmbH hervorgegangen, nachdem ehemalige Elsa-Mitarbeiter zuvor schon die Firmen Devolo und Lancom gegründet hatten. (anw)