RIAA verklagt Streamcast erneut

Das Unternehmen, Entwickler der P2P-Software Morpheus, soll bei tausenden von CDs Copyright-Verletzungen begangen haben.

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Von
  • Torge Löding

Der US-Branchenverband der Musikindustrie RIAA hat erneut Anklage gegen den Hersteller der Internet-Tauschsoftware Morpheus, die Firma Streamcast, erhoben. Die RIAA wirft dem Unternehmen vor, für Internet-Radio tausende von CDs gerippt und auf Datenträger übertragen zu haben, schreibt die Tageszeitung Los Angeles Times. Erst vor einem Monat war der Verband mit einer ähnlichen Klage gescheitert.

Streamcast Networks hatte die CDs vor einiger Zeit gekauft und den Start eines Internet-Radios angekündigt, das aber bis heute nicht zustande kam. RIAA-Vertreter bezeichneten Streamcast als "ein Unternehmen, von dem wir annehmen, dass es die Verantwortung für eine Vielzahl von Copyright-Verletzungen trägt". Streamcast-Chef Michael Weiss konterte, indem er die Klage als gegenstandslos bezeichnete und als Teil der RIAA-Strategie abtat, mit der diese versuche, seine Firma mit allen Mitteln zu stoppen. (tol)