Cable & Wireless will sich gesund schrumpfen
Die Entlassungswelle beim stark angeschlagenen Telekommunikationsunternehmen Cable & Wireless geht weiter. Außerdem will CEO Francesco Caio das US-Geschäft aufgeben.
Die Entlassungswelle beim stark angeschlagenen Telekommunikationsunternehmen Cable & Wireless geht weiter. Wie aus dem Geschäftsbericht für das vergangene Geschäftsjahr hervorgeht, will C&W-Chef Francesco Caio 1500 Stellen streichen und das Geschäft in den USA aufgeben.
Chairman Richard Lapthorne kommentierte dann auch den Bericht mit Worten des Bedauerns: "Es war ein turbulentes Jahr für Cable & Wireless. Glaubte der Vorstand zu Anfang des Jahres noch, dass eine breite Aufstellung als Carrier, Hoster und Internet-Provider erfolgreich sein wird, müssen wir uns jetzt aus dem US-Geschäft zurückziehen und das Betriebsergebnis in Großbritannien durch Restrukturierungen auf Vordermann bringen."
Cable & Wireless hat im vergangenen Jahr den Verlust von umgerechnet 6,8 Milliarden Euro auf 8,3 Milliarden Euro erhöht. Der Umsatz ging im gleichen Zeitraum von 6,5 Milliarden Euro auf 5,9 Milliarden zurück. Das Betriebsergebnis vor Sonderausgaben und Abschreibungen auf den Firmenwert (Goodwill) wies ein Minus von umgerechnet 287 Millionen Euro aus. Im Vorjahr betrug der Verlust nur umgerechnet rund 90 Millionen Euro. (ola)