Intel stellt Carrier-Grade-Server vor
Der Chiphersteller kooperiert mit Alcatel und HP, um Telecoms modulare Kommunikationslösungen anzubieten.
Der Chiphersteller Intel hat auf der Fachmesse Supercomm eine modulare Plattform für drahtlose und drahtgebundene Applikationen vorgestellt. Der neue Server TIGPR2U richtet sich speziell an die Bedürfnisse von Telekommunikationsunternehmen. Intel setzte bei der Entwicklung auf bestimmte Spezifikationen: So wurde der neue Server nach Maßgabe der Advanced Telecom Computing Architecture (AdvancedTCA) gebaut und soll auch die Anforderungen an Network Equipment Building Systems (NEBS) erfüllen. AdvancedTCA legt fest, wie Platinen und Gehäuse für Telekommunikationsinfrastrukturen zu entwickeln sind. NEBS soll sicherstellen, dass darauf aufbauende Lösungen wind- und wetterfest sind und auch unter widrigen Bedingungen stabil funktionieren.
Um das Geschäft mit den Telecoms auszubauen, kooperiert Intel mit Alcatel und Hewlett-Packard. Alcatel betreibt unter Linux auf der Grundlage des TIGPR2U bereits Anwendungen zur Abwicklung von Multimedia Messaging Services (MMS). Hewlett-Packard bietet Telekommunikationsausrüstern den Server cc3310 an, der nach den Bestimmungen der AdvancedTCA gebaut wurde. Der cc3310 wird mit RedHat Linux als Betriebssystem ausgeliefert.
Der TIGPR2U ist mit zwei 2,4-GHz-Xeon-Prozesseron ausgerüstet und wird in einem 2U-Rack-Mount-Gehäuse angeboten. Er beherrscht Unified Messaging, Wireless Messaging, Prepaid-Telefonie sowie die Kernfunktionen Rufumleitung und -vermittlung. (ola)