Studie: Breitband-Nutzer wiegen sich in falscher Sicherheit
Die meisten Highspeed-Internetsurfer unterschätzen die Gefahr aus dem World Wide Web.
Viele Breitband-Surfer wiegen sich in falscher Sicherheit. Wie die New York Times berichtet, warnt die National Cyber Security Alliance vor dem trĂĽgerischen Sicherheitsempfinden vieler Internet-Nutzer. Die NCSA hatte Breitband-Nutzer befragt und dabei herausgefunden, dass 86 Prozent von ihnen sensible Informationen wie Finanzdaten auf ihrer Festplatte abgelegt haben.
Die Sicherheitsmaßnahmen der meisten sind der Sensibilität dieser Daten nicht angemessen. Über 40 Prozent haben keine Personal Firewall installiert, Anti-Virenprogramme besitzen zwar die meisten User, die Mehrheit hält sie aber nicht auf dem neuesten Stand. Dagegen gehen aber 77 Prozent der Befragten davon aus, vor Hackern gefeit zu sein und 86 Prozent meinen, ihr Computer sei vor anderen Gefahren aus dem Internet geschützt.
Aber die statistisch erfasste größere Verweildauer der Breitbandnutzer im Internet -- im Vergleich zu den Inhabern von niedrigbandigen Internetzugängen -- erleichtere es Hackern, sich Zugang zu verschaffen. Auch das insbesondere von Highspeed-Zugangs-Nutzern betriebene Filesharing berge Gefahren, warnt der Verband. (tol)