Gewinner des Prix Ars Electronica stehen fest
Die Gewinner im Netzkunst-Festival Ars Electronica kommen dieses Jahr aus Frankreich, Japan, England, Venezuela, Finnland und Ă–sterreich.
Die diesjährigen Sieger des Wettbewerbs für digitale Kunst Ars Electronica kommen aus Frankreich, Japan, England, Venezuela, Finnland und Österreich. Die Trophäen, die "Goldenen Nicas", werden während des Festivals überreicht, das vom 6. bis 11. September im österreichischen Linz stattfindet, teilen die Veranstalter des Wettbewerbs mit. Die Juroren mussten unter 2700 Teilnehmern aus 85 Ländern über die Sieger in insgesamt sechs Kategorien entscheiden.
In der Kategorie "Computer Animation/Visual Effects" gewann ein französisches Team mit dem Projekt "Tim Tom" -- eine Hommage an den Cartoonisten Tex Avery -- und kassiert dafür ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Kategorie "Digital Musics" konnten drei Japaner mit einer Performance mit Messtönen, Rauschen und einer Stimme für sich entscheiden. In der Kategorie "Net Vision" gewann das venezuelanisch-US-amerikanische Projekt "Noderunner", in der Kategorie "Net Excellence" ein Finne mit "Habbo Hotel" und die Trophäre für "Interactive Art" holte sich ein Brite.
Das Gummi-Enten-Projekt eines Österreichers befanden die Juroren in der Kategorie "u 19 -- freestyle computing" für preiswürdig. "Rubberduck" erzählt die Geschichte vom Leidensweg einer kleinen Gummi-Ente als moderne Fabel. "Der 18-jährige Georg Sochurek möchte mit dieser Animation die Zuschauer zum Nachdenken bewegen. Seine Motivation, Themen wie Anders-Sein, Bosheit, Leiden und Schicksalswendungen mit seiner Animation 'Rubberduck' aufzuarbeiten, gelang Georg mit hoher Professionalität", meint die Jury. (ola)