Wetter-Software von IBM warnt früher vor Hurricanes

Der Wetterdienst der USA will künftig mit einem neuen Supercomputer von IBM Unwetter besser vorhersagen.

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  • Dirk Wingender

Der Wetterdienst der USA will künftig mit einem neuen Supercomputer von IBM Unwetter besser vorhersagen. Das neue System könne den Durchzug von Hurricanes in einer Vorhersage für fünf Tage so präzise berechnen, wie es bisher nur drei Tage im Voraus möglich gewesen sei, zitiert das Wall Street Journal den US-Wetterdienst. Außerdem könne das IBM-Produkt beim Berechnen verschiedene Klimamodelle miteinander kombinieren und dadurch genauere Vorhersagen für Temperaturen und örtlichen Niederschlag liefern.

Das elektronische Wettersystem besteht aus 44 p690-Unix-Computern, die miteinander verbunden sind. Die IBM-Entwicklung sei 21 mal schneller als die Software, die der US-Wetterdienst bisher genutzt habe, heißt es in der Zeitung. Alle 18 Monate wird IBM die Software auf den neuesten Stand bringen, das ist Bestandteil des Vertrages. Gegen Ende der Vertragslaufzeit könne der Wetterdienst wahrscheinlich sehr genaue Vorhersagen für bis zu sieben Tagen machen, sagte Louis Uccinelli, Chef des US-Zentrums für Klimavorhersagen. Die Software, die der Wetterdienst jetzt bekommt, ist erster Teil einer für neun Jahre geplanten Entwicklung von IBM in Gaithersburg. Insgesamt soll das Projekt rund 224 Millionen US-Dollar kosten. (Dirk Wingender) / (anw)