IDC senkt Vorhersage für PC-Absatz
Im laufenden Jahr wird der PC-Absatz nur um 6,3 Prozent wachsen.
Die Marktforscher von IDC haben die Prognosen für die Entwicklung des PC-Marktes für dieses und nächstes Jahr nach unten korrigiert. Im ersten Quartal seien etwa 35 Millionen Einheiten im Wert von insgesamt 42,2 Milliarden US-Dollar verkauft worden. Das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr und damit ein wenig mehr als erwartet. Aufgrund der Langsamkeit der Markterholung und dem Ausbruch der Lungenseuche SARS werde das Wachstum auf das gesamte Jahr bezogen aber nur bei 6,3 Prozent im Vergleich zu 2002 liegen. Bislang war IDC von einer Zunahme um 6,9 Prozent ausgegangen. Im kommenden Jahr werde sich die Zahl der abgesetzten Rechner um 10,3 Prozent anstatt 10,9 Prozent steigern.
Der Umsatz werde sich dabei sogar im Gesamtjahr um 2,4 Prozent auf 169 Milliarden US-Dollar reduzieren. Für 2004 erwarten die IDC-Marktforscher ein leichtes Wachstum von 3,5 Prozent. "Die Nachfrage nach PCs bleibt bescheiden, trotz der Verbesserung im vergangenen Jahr. Wir messen eine bescheidene Verbesserung im Business-Bereich, während die Nachfrage bei Privatkunden und öffentlichen Einrichtungen rückläufig ist. Im zweiten Halbjahr wird das Verbraucher- und Unternehmervertrauen aber wieder zunehmen, das wird den Absatz befördern, wie der einsetzende Erneuerungszyklus von gebrauchten Rechnern. Zweistellige Zuwachsraten sind dabei allerdings nicht zu erwarten", meint Roger Key, Vice President bei IDC.
Zuletzt hatte IDC einen zweistelligen Zuwachs ab 2004 vorhergesagt. (tol)